Verlader Stockmeier wird Spediteur und 24plus-Netzwerkpartner

24plus-Geschäftsführer Baumann: „Direktanschluss des Bielefelder Verladers ist zukunftsweisendes Novum in der Logistikbranche“ / Peter Stockmeier: „Insourcing der Logistikprozesse macht flexibler“

Hauneck, Bielefeld, 26.09.2008 Die Stockmeier Logistik GmbH, Bielefeld, wird Systempartner der Stückgutkooperation 24plus logistics network. Die neue Logistiktochter des mittelständischen Chemieunternehmens Stockmeier wird ab dem 6. Oktober das 24plus-Netz in Ostwestfalen verdichten. Bisher hatte Stockmeier als Verlader mit 24plus zusammengearbeitet. Angesichts steigender Sendungsmengen wird das Unternehmen seine Logistikaktivitäten künftig über eine Tochtergesellschaft abwickeln, die Stockmeier Logistik GmbH. Diese wird zum Speditionsunternehmen ausgebaut und tritt der Kooperation 24plus bei.

Novum in der deutschen Logistikbranche

24plus-Geschäftsführer Peter Baumann wertet die Aufnahme von Stockmeier in den 24plus-Verbund als zukunftsweisendes Novum in der deutschen Logistikbranche: „Stockmeier ist in Deutschland eines der ersten Industrieunternehmen, das seine Logistikaktivitäten in eine Stückgutkooperation einbringt. Für 24plus ist das eine große Chance. Stockmeier ist tief in der Industrie verwurzelt und wird uns durch sein Knowhow und seine Kontakte bei vielen künftigen Projekten den Weg ebnen. Als Logistiker und Spediteur ist das Unternehmen ein starker Partner – an einem attraktiven Standort, mit Logistikkompetenz, gesicherten Sendungsmengen und eigenen Kunden.“

Das Chemieunternehmen Stockmeier unterhält im Stammhaus Bielefeld eine zentrale Logistikabteilung, die bislang als Verlader mit entfernteren 24plus-Partnern zusammenarbeitete, aber auch über einen Eigenfuhrpark die Distribution der Stockmeier-Produkte in der Region übernahm. Diesen Nahverkehrsbereich baute Stockmeier sukzessive zur Spedition aus und akquirierte im Jahr 2007 erste eigene Logistikkunden. Zugleich baute das Unternehmen einen eigenen Fernverkehrsbereich mit Direktverkehren zu 24plus-Partnern auf. Der Fuhrpark wurde auf insgesamt 27 Tankauflieger- und Wechselbrückenfahrzeuge erweitert. 2008 entschied sich das Chemieunternehmen angesichts steigender Sendungsmengen, die Logistikaktivitäten baldmöglichst in eine Tochtergesellschaft auszulagern und diese in ein europaweites Systemnetz einzubinden. „Wir erreichen auf diese Weise Flächendeckung und verschlanken viele interne Prozesse“, berichtet der geschäftsführende Gesellschafter Peter Stockmeier. Im großen mittelständischen Unternehmen mit 14 Standorten und 550 Mitarbeitern ermöglicht dies erhebliche Effizienzsteigerungen. Doch stehen diese für Stockmeier nicht im Vordergrund: „Wir sehen für uns als eigenständigen Logistikanbieter ein großes Potenzial. Mit 24plus werden wir uns im europäischen Logistikmarkt behaupten.“

Hubverkehr startet im Oktober

Wie weit der Ausbau zum Spediteur gediehen ist, zeigt die Tatsache, dass Stockmeier bereits mehr Tonnage im Sendungseingang als im Sendungsausgang bearbeitet, der neben den Kundensendungen auch die eigenen Chemieprodukte umfasst. Den Sendungseingang beziffert Stockmeier mit täglich 140 Tonnen, denen 120 Tonnen im Sendungsausgang gegenüberstehen. Der Großteil der Sendungsmengen wird über sieben Direktverkehre zu 24plus-Depots in ganz Deutschland abgewickelt.

Ab Oktober wird mit der Zentralhub-Anbindung die Flächendeckung in Europa hergestellt. Stockmeier arbeitet im IT-Bereich mit den Standardplattformen SAP und PAS, so dass die Einbindung in das 24plus-Datennetz rechtzeitig vor dem Start des Hubverkehrs abgeschlossen wurde. Die Stockmeier Logistik GmbH bringt als Systempartner eigene Kunden in die Kooperation 24plus ein, darunter einen deutschlandweit tätigen Baustoffhändler. Friedrich Remmert, Logistikleiter bei Stockmeier, hat sich für die kommenden Monate klare Ziele gesteckt: „Zunächst werden wir die Qualitätsvorgaben von 24plus lückenlos umsetzen. Als Chemieunternehmen sind wir es gewohnt, strenge Qualitätsrichtlinien zu erfüllen.“

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