Netzwerkumsatz steigt auf 420,6 Millionen Euro: 24plus wächst 2010 um 9,5 Prozent

Wirtschaftskrise beigelegt / Keine insolvenzbedingten Veränderungen im Partnernetz / Verhalten positiver Ausblick auf 2011 / Preisrunde steht bevor / Investition in neue Auskunftssysteme

Hauneck, München (transport logistic) 10.05.2011 Die Stückgutkooperation 24plus logistics network ließ im Jahr 2010 die Wirtschaftskrise hinter sich und steigerte den Netzwerkumsatz um 9,5 Prozent auf 420,6 Millionen Euro (Vorjahr: 384 Millionen Euro). Die Zahl der Sendungen im Netz stieg um 6,5 Prozent auf 6,6 Millionen, die Tonnage legte um 3,1 Prozent zu und lag 2010 bei 1,65 Millionen Tonnen. Damit wuchs der Umsatz im Vergleich zur Tonnage und Sendungszahl überproportional. Dies resultiert zum einen aus einer höheren Nachfrage nach Termin- und Mehrwertdiensten, zum anderen aus bereits umgesetzten Preiserhöhungen.

Die Zahl der Partner gestiegen

Die Zahl der Inlandspartner im Netz blieb 2010 stabil bei 48, wobei die Logwin-Niederlassung in Karlsfeld, die Spedition Pfefferkorn in Heilbronn und die Niederlassung Gebersbach-Döbeln der Dischinger Spedition ausschieden und dafür die Hansa-Barth GmbH in Unterschleißheim, Wincanton Heilbronn und die Niederlassung Trebsen der Robert Müller GmbH neu zu 24plus stießen. Im Ausland stießen 2010 die Somat AG in Bulgarien und die KLG Europe Logistics S.R.L. in Rumänien als neue Partner zu 24plus. Die Zahl der Partner stieg damit auf 64. Die 24plus-Partner erwiesen sich während der Krise und im Nachkrisenjahr 2010 sehr stabil. Keiner der Partner ist 2009 und 2010 insolvenzbedingt ausgefallen.

„Im Geschäftsjahr 2010 haben wir die Krise beigelegt“, erklärt 24plus-Geschäftsführer Peter Baumann. „Wir haben wie die gesamte Stückgutlogistik von Nachholeffekten der Wirtschaft profitiert.“ Nach dem Auslaufen dieser Nachholeffekte erwartet 24plus für das Jahr 2011 ein weiteres, wenn auch niedrigeres Mengenwachstum und ein allgemeines Anziehen der Preise. Peter Baumann: „Wir haben unseren Kunden durch die Krisenzeit geholfen, indem wir teilweise sehr schmerzlich die Preise nach unten angepasst haben.“ Nun sei es allerhöchste Zeit, diese Entwicklung zu korrigieren. Baumann: „Wir müssen die Speditionen auf ein Niveau bringen, das es erlaubt, die geforderte hochwertige Arbeit zu leisten. Auf dem derzeitigen Preisniveau kann dies auf Dauer nicht funktionieren. Weder im Mittelstand noch anderswo.“

Investitionen in Informations- und Kommunikationssysteme

Unabhängig von Dieselpreisanpassungen rechnet Baumann damit, dass die reinen Frachtraten 2011 deutlich zulegen werden. Dies sei auch erforderlich, weil die Kunden ihren Stückgutanbietern permanent mehr und individuell aufbereitete Informationen abverlangen, was unweigerlich Investitionen in die Informations- und Kommunikationsebene bedeutet. So investieren die 24plus-Partner derzeit in eine neue Scannergeneration und neue Auskunftssysteme. Die Investition hat einen Wert von rund drei Millionen Euro. Baumann: „Das ist fast ein Prozent unseres Stückgutumsatzes und bei den traditionell niedrigen Margen im Stückgutmarkt eine gigantische Investitionssumme für Hard- und Software.“ Dazu kommen noch die Schulungskosten. Baumann: „Die Mitarbeiter müssen mit den neuen Systemen auch umgehen können.“

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