24plus setzt auf Weiterbildung

Beteiligung am Nachfolgeprojekt Eucolog / Stärkung der Mitarbeiterkompetenzen / Förderung durch öffentliche Mittel

Hauneck, München (transport logistic) 12.05.2009 In Zeiten wirtschaftlicher Krisen regiert der Rotstift. An erster Stelle der Einsparliste steht häufig die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden. Die Stückgutkooperation 24plus logistics network setzt auf das Gegenteil und engagiert sich auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten an Weiterbildungsprojekten. Möglich wird dies auch durch öffentliche Fördermittel, um die sich 24plus erfolgreich bemüht. Jüngstes Forschungsprojekt zur innerbetrieblichen Weiterbildung, an dem sich 24plus beteiligen wird, ist Eucolog, der Nachfolger des Pilotprojektes Prolog.

Das erste Prolog-Projekt, das unter der Trägerschaft der IG Metall stand, hat 24plus im Jahr 2008 erfolgreich abgeschlossen. Ziel des von der EU geförderten Forschungsprojektes war es, die Kompetenzen zu beschreiben, die Mitarbeiter in der Logistik haben sollten. Als Praxispartner nahm 24plus die Prozesse bei der Erweiterung des Zentralhubs in Hauneck im Jahr 2008 unter die Lupe. Das Ergebnis: Solutions for Logistic Skills, kurz SOLOS – ein Lernmodell, mit dem Beschäftigte in der Logistik neue Kompetenzen erreichen möchten. „Lebenslanges Lernen ist unbezahlbar“, sagt 24plus-Geschäftsführer Peter Baumann. „Darum ist es für 24plus selbstverständlich, den Mitarbeitenden unserer Partner und aus der Systemzentrale die Möglichkeit zu geben, ihre Fähigkeiten zu stärken.“

Wie funktioniert SOLOS?

Im Zentrum des Modells SOLOS steht das Lernen im Prozess der Arbeit, also während der regulären Arbeitsabläufe. Bei der Huberweiterung von 24plus hatten die Mitarbeiter der Systemzentrale und die des Hubbetreibers Lernteams gebildet. Unterstützt von einem Lernbegleiter analysierten sie ihr Arbeitsumfeld. Dabei galt es den sogenannten Lernanlass, ein Problem in den Arbeitsprozessen, aufzudecken. Abschließend entwickelte das Lernteam gemeinsam eine Lösung und setzt diese um. Bei jeder Phase des SOLOS-Modells standen die vier Arbeitsfelder Information, Dokumentation, Kommunikation und Kooperation im Mittelpunkt. In allen logistischen Prozessen finden sich diese Handlungsfelder und die Qualität der logistischen Arbeit hängt direkt davon ab, in welcher Beziehung die vier Arbeitsfelder zueinander stehen.

Das Nachfolgeprojekt Eucolog ist bereits als förderfähig anerkannt und wird nun einer weiteren fachlichen Prüfung unterzogen. Ist die Genehmigung und die Zusage für öffentliche Fördermittel erteilt, startet im Herbst 2009 die Praxisphase. Eucolog baut auf den Erkenntnissen aus dem ersten Forschungsprojekt auf. Ziel der Forschungsarbeit soll eine Methode sein, wie sich die Kompetenzentwicklung der Mitarbeitenden messen lässt. Außerdem werden Kriterien festgelegt, wie diese Wissensstärkung zertifiziert werden kann.

Teilnahme an Forschungsprojekten hat Tradition

Das Engagement der Stückgutkooperation 24plus an Forschungs- und Weiterbildungsprojekten hat bereits Tradition. Bereits vor dem Prolog-Forschungsprojekt beteiligte sich 24plus am Equal-Projekt 5C+I und an IntPEM. Das IntPEM-Forschungsprojekt hatte die Messung und Dokumentation von Leistungs- und Erfolgsfaktoren mittelständischer Speditionsunternehmen im Fokus. Forschungsgegenstand waren die Internationalisierung mittelständischer Spediteure – insbesondere in Osteuropa – und Kontraktlogistik. Die Equal-Initiative zielte auf die Förderung des Arbeitsmarktes insbesondere durch eine transnationale Zusammenarbeit. 24plus war dabei der einzige Equal-Teilnehmer aus dem Bereich „Logistische Dienstleistungen“ in Deutschland. Ergebnis war die Fortbildungsmaßnahme zum „24plus-Controller“, die später in das DSLV-Projekt „Speditionscontroller“ einfloss.

 

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