24plus legt 2012 neues IT-Investitionsprogramm auf

Neues Intranet auf Basis einer hochsicheren und hochverfügbaren MPLS-Lösung geht in Betrieb / Geodatenübermittlung auf Packstückebene / Integriertes Beschaffungslogistiksystem und Palettenclearing im ersten Halbjahr 2012 / Behältermanagement folgt im zweiten Halbjahr

Hauneck, 11.01.2012 Die Stückgutkooperation 24plus logistics network setzt im Jahr 2012 ihr IT-Investitionsprogramm fort. Anfang 2012 ging eine neue Intranetlösung in Betrieb. Bis zur Jahresmitte wird das bisher browserbasierte Beschaffungslogistiksystem Prolog komplett in die IT-Architektur integriert werden und ein System zum Palettenclearing in den Betrieb gehen. Im weiteren Jahresverlauf wird das Palettenclearing zu einem Behältermanagementsystem erweitert. Das ambitionierte Investitionsprogramm hat ein Auftragsvolumen von etwa einer Million Euro.

Zum Jahreswechsel hat 24plus ein neues Intranet auf Basis einer hochsicheren und hochverfügbaren MPLS-Lösung in Betrieb genommen. Über das Datennetz werden Sendungsdaten, Belegdaten und Geodaten transportiert. Weiterhin ist nur über dieses geschützte Netz das 24plus-Portal mit seinen Modulen, darunter Clearingsysteme und das Management-Informationssystem, erreichbar. Zusätzlich erlaubt es das neue Datennetz, den vollen Funktionsumfang der 2011 beschafften Scanner zu nutzen. Die in der Abholung und Zustellung eingesetzten Scanner bieten die Möglichkeit, Geodaten zu erzeugen. Jedes Packstück auf dem Zustellfahrzeug erhält alle 15 Minuten einen Geodatenstempel. Damit hat der Disponent stets den Überblick, was auf dem Fahrzeug passiert. Kunden, die über einen Zugang zum 24plus-Portal verfügen, können die Annäherung ihrer Sendungen ebenfalls am PC verfolgen. Projektpartner für den Aufbau und Betrieb des MPLS-Intranets ist die Deutsche Telekom.

Beschaffungslogistik

Die zweite Neuerung betrifft das Beschaffungslogistiksystem. „Beschaffungslogistik ist wesentlich kommunikationsintensiver als Distributionslogistik“, erklärt 24plus-Geschäftsführer Peter Baumann. „Dieser Kommunikationsfluss lässt sich nur schwer mit herkömmlichen speditionellen IT-Tools abbilden.“ 24plus arbeitet bereits seit dem Jahr 2003 mit Prolog, einem eigenentwickelten webbasierten Beschaffungslogistiksystem. Der kundenführende Spediteur überträgt seinem Partner über das System die Abholaufträge. Dieser Partner muss jeden Auftrag elektronisch annehmen, also in einer bestimmten Zeitschranke quittieren. Danach holt der Partner die Ware an der angegebenen Adresse ab, disponiert die Weiterverladung und übermittelt dem beauftragenden Empfangspartner die NVE-Nummern der EAN-128-Barcodes der entsprechenden Packstücke.

Bislang konnten diese Daten aus dem browserbasierten Prolog-Tool nur teilautomatisiert in das speditionelle Tracking&Tracing-System übernommen werden. Ab der Jahresmitte wird der Datenfluss aus der Beschaffungslogistik vollständig integriert und auf dem 24plus-Portal abgebildet. Mit dem Portal erhalten die 24plus-Partner und deren Kunden ein Instrument, das von der Auftragserfassung bis zum Ablieferbeleg volle Transparenz gewährleistet. Zusätzlich zur Sendungshistorie zeichnet das Prolog-Tool die komplette Kommunikationshistorie der Beschaffungslogistikaufträge auf.

Mit dem neuen System wird es erstmals auch möglich, Querverkehre im 24plus-Portal zu überwachen. „Es kommt immer häufiger vor, dass der auftragführende Spediteur gar nichts mehr mit dem Transport zu tun hat“ erklärt Peter Baumann. „Wenn beispielsweise ein Partner aus München einen Partner aus Hamburg beauftragt, Sendungen abzuholen und über einen Partner in Leipzig zustellen zu lassen, lassen sich diese Sendungen mit dem bisherigen System noch nicht automatisiert verfolgen. Unsere neue Lösung wird eben dies ermöglichen.“

Behältermanagement

2012 wird 24plus außerdem in zwei Stufen ein Behältermanagementsystem in Betrieb nehmen. Bis Sommer 2012 wird ein System zum Palettenclearing, also zum monetären Ausgleich von Palettenguthaben und -schulden zwischen den Partnern, realisiert sein. Dieses System umfasst Flachpaletten und Gitterboxen. Die im zweiten Halbjahr in Betrieb gehende zweite Stufe des Behältermanagements wird es ermöglichen, Kundenbehälter und Ladungsträger zu erfassen, zu verfolgen und zu verwalten. Zum Konzept gehört die Integration aller Teilnehmer der Logistikkette, vom 24plus-Partner und dessen Kunden bis hin zu Fremdspediteuren, Transporteuren und Kontraktlogistikern. Das Behältermanagementsystem wird aufzeigen, welcher Behälter sich an welcher Stelle im Netz befindet, wem der Behälter gehört, woher er kommt und wohin er gehen soll, ob er leer oder voll ist. Über Statusmeldungen am Scanner lässt sich sogar der Zustand des Behälters dokumentieren. „Damit übersteigt die Stufe 2 bei Funktionsumfang und Bedeutung das bloße Palettenclearing bei weitem“, erklärt 24plus-Geschäftsführer Peter Baumann. „Wir werden zukünftig bei den Behältern ebenso auskunftsfähig sein, wie wir es heute bereits bei den Sendungen sind.“

Projekt- und Entwicklungspartner für das Behältermanagement ist die Euro-Log AG aus Hallbergmoos, mit der 24plus seit der Gründung der Stückgutkooperation im Jahr 1996 eng zusammenarbeitet.

 

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